Lern uns kennen

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Senatsverwaltung für
Bildung, Jugend & Familie - Schulaufsicht Pankow

Berlin, Deutschland

Die Pankower Schulaufsicht ist verantwortlich für 65 öffentliche und 20 private Schulen im bevölkerungsreichsten Bezirk von Berlin (405.000 Einwohner*innen). Die Schulaufsicht ist die Dienstbehörde für die Lehrer*innen sowie die weiteren Mitarbeiter*innen an öffentlichen Schulen (Erzieher*innen, pädagogischen Unterrichtshilfen, Betreuer*innen, Schulsekretär*innen).
Die Schulaufsicht ist für die Beratung und Unterstützung der Schulleitungen bei allen inhaltlichen Fragen zuständig. Gemeinsam mit der Schulaufsicht entwickeln die Schulen ihre spezifischen Schulprofile und stimmen das Schulprogramm ab. Die gemeinsame Arbeit wird durch Schulverträge dokumentiert. Mit den Bezirksämtern, Senatsverwaltungen und Einrichtungen der Jugendarbeit im Umfeld der Schulen werden durch die Schulaufsicht Netzwerke koordiniert, um die Schulen in ihrer Bildungsarbeit zu unterstützen. Sie fördert aktiv Projekte, die zur Schulentwicklung beitragen.

Dieses Projekt bietet die Möglichkeit, sich innovativ auf die neuen Herausforderungen bei der Entwicklung veränderter Lehr- und Lernkulturen in der Verbindung von Inklusion und Demokratiebildung zu widmen. In Berlin ist Demokratiebildung im neuen Rahmenlehrplan ein wichtiges übergreifendes Thema. Die Demokratiebildung prozesshaft, experimentell, ergebnisoffen und persönlichkeitsbildend zu verstehen, bedeutet einen Perspektivwechsel im schulischen Umfeld herbeizuführen und eröffnet damit neue kreative Zugangsmöglichkeiten für alle Fächer sowie einen erweiterten Handlungsrahmen für Unterricht und hilft tradierte Erwartungen zu überwinden.

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Grundschule am Kollwitzplatz

Berlin, Deutschland

Unsere Schule ist eine offene Ganztagschule, in der die Schüler*innen von 7.30Uhr bis 13.30Uhr unterrichtet werden. Darüber hinaus können die Kinder unseren Werkstattbetrieb am Nachmittag besuchen, der sich direkt auf dem Schulgelände befindet. 506 Schüler*innen besuchen die 22 Klassen unserer Schule. Das Kollegium besteht aus 29 Lehrer*innen und 18 Erzieher*innen. In der Grundschule am Kollwitzplatz stehen Engagement und Aufgeschlossenheit für wertvolle pädagogische Arbeit im Mittelpunkt des Schulgeschehens. Wir verstehen uns als eine vielseitige und offene Schule, die alle Kinder willkommen heißt. Mit unseren Schüler*innen möchten wir die Schule als lebendigen Lern- und Lebensort gestalten, den sie täglich gerne besuchen. Die Schüler*innen, Eltern und Pädagog*innen gestalten gemeinsam den schulischen Alltag sowie die Höhepunkte des Schuljahres. Die Schüler*innen werden in die demokratischen Strukturen unserer Schule eingebunden. Grundsätze werden ihnen im Klassenrat und in der Schülersprechersitzung vermittelt. Wir haben professionelle Teams in den jahrgangsgemischten Klassen des Schulanfangsunterrichts, die mit großem Engagement, moderner Didaktik und vielseitigen Methoden arbeiten.
Unsere Schule wird von vielen bildungsnahen Familien besucht, aber auch von Kindern aus Flüchtlingsfamilien sowie Kindern aus sozial benachteiligten Familien. Die Schere bzgl. der sozialen Absicherung sowie der häuslichen Förderung geht weit auseinander. Darüber hinaus steigt der Anteil der Einzelkinder und die Konfliktlösekompetenz sowie die Empathie nehmen ab. Wir als Schule sehen es als unsere Aufgabe, die Individualität eines jeden Schülers herauszustellen, aber auch das Miteinander zu fördern und Sozialkompetenzen zu stärken.

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ISOP -
Innovative Sozialprojekte

Graz, Österreich

ISOP – INNOVATIVE SOZIALPROJEKTE ist eine interkulturelle, parteipolitisch unabhängige Non-profit-Organisation und steht seit 1987 für

  • Chancengleichheit in der Gesellschaft und am Arbeitsmarkt durch Initiierung und Umsetzung von Sozial-, Bildungs- und Kulturprojekten,

  • Verteilungsgerechtigkeit und Inklusion durch eine aktive Sozial-, Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik,

  • Menschenrechte und Antidiskriminierung in der Asyl- und Migrationspolitik

 

Schulsozialarbeiter*innen von ISOP arbeiten an etwa drei Tagen pro Woche in einer Schule und bieten Beratungen und Gruppenangebote für Kinder und Jugendlichen oder auch Eltern an. Die Förderung der Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen, u.a. zur Stärkung der individuellen Bewältigungsstrategien, steht neben dem Abbau von Benachteiligungen im Vordergrund. Sozialarbeit ist eine Menschenrechtsprofession. Bei Schulsozialarbeit spielen zusätzlich auch die Prinzipien der UN-Kinderrechtskonvention eine maßgebliche Rolle, mit dem Ziel die Lebens-, Bildungs- und Entwicklungsbedingungen und -chancen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Inklusion, Partizipation und Haltung sind wichtige Themen bei der Schulsozialarbeit. Das Wissen und die eigenen Kompetenzen zu erweitern liegt uns sehr am Herzen. In dem Erasmus+ Projekt wollen neue Methoden, Zugänge und Inputs erfahren und austauschen, um sie adaptieren und umsetzen zu können. Auch die Selbstreflexion wird durch neue Sichtweisen und Erfahrungen erweitert, dies kann Prozesse vor Ort positiv beeinflussen und beschleunigen. 

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Erziehungsdirektion Bern - Reg. Schulinspektorat Emmental - Oberaargau

Burgdorf, Schweiz

Die kantonale Schulaufsicht der Erziehungsdirektion begleitet die Schulen in der Schul- und Unterrichtsentwicklung. Dazu gehört auch die Umsetzung des Leitbildes, in dem auch das zentrale Querschnittsthema "Zusammenleben" verankert ist. Alle Aktivitäten in den Schulen dienen letztlich dem Auftrag, die Kinder auf dem Weg zu einem mündigen Erwachsenenleben zu begleiten. Die kantonale Schulaufsicht berät und unterstützt die Schulen darin. 
In dieses Projekt bringen wir die Erfahrungen aus drei Schulen im Emmental ein. Gemeinsam wollen wir demokratische Prozesse an unseren Schulen näher betrachten und Raum für einen intensiven und fundierten Erfahrungsaustausch geben. Kinder sollen in der Organisation Schule durch Förderung und Stärkung ihrer Persönlichkeit unterstützt werden um aktiv an einer lebendigen Gestaltung des Zusammenlebens teilnehmen zu können. 
Wir haben großes Interesse uns mit Partnern in anderen Ländern zu diesem Thema auszutauschen. Im gegenseitigen Austausch wollen wir beobachten und diskutieren, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den vier Ländern an den Schulen bestehen. Wie affin sind die Lehrpersonen in Bezug auf demokratische Prozesse und wie reagiert die Schule als Organisation? Wie sind die Zugänge der Kinder zu dieser Thematik? Wie weit bildet die schulische Situation die politische und gesellschaftliche Situation im eigenen Land und in Bezug auf ein gemeinsames Europa ab?
Aktuell befinden wir uns in der Einführungsphase eines neuen interkantonalen Lehrplans. Im Fach "Natur, Mensch, Gesellschaft" (NMG) wird dem Bereich "Politik und Gesellschaft" viel Raum eingeräumt. Kinder und Jugendliche sollen darauf vorbereitet werden, künftig als Erwachsene ihre politischen und demokratischen Rechte wahrnehmen zu können.

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Volksschule Burgdorf, Oberstufen Pestalozzi & Gsteighof

Burgdorf, Schweiz

Die imposante Burg aus dem elften Jahrhundert ist wohl das bekannteste Wahrzeichen des Städtchens Burgdorf mit rund 16000 Einwohnern. Burgdorf bietet jene Lebensqualitäten, die heute immer wichtiger werden: Überschaubarkeit, naher Erholungsraum, intakte Umwelt und gleichzeitig alle Infrastruktur, Shopping- und Freizeitmöglichkeiten, die das Herz begehrt. Und nicht zuletzt; vielfältige Wohnlagen, die den individuellen Bedürfnissen und Budgets gerecht werden.

Die Volksschule Burgdorf ist integrativ und deckt alle Angebote der obligatorischen Schulzeit ab. Die Schulzeit beginnt mit dem zweijährigen Kindergarten. Die Standorte der Kindergärten liegen so, dass die Wege dem Alter der Kinder entsprechen. Anschließend wechseln die Kinder in eine der fünf Primarschulen in den Quartieren. Nach dem Übertritt in eine der beiden Oberstufen, werden die Jugendlichen ihrer Begabung entsprechend in drei unterschiedlichen Lernniveaus unterrichtet. Mit zwei Projekten werden besonders talentierte Jugendliche gefördert und solche, die spezielle Unterstützung für den Einstieg ins Berufsleben benötigen, begleitet.
Im Moment besuchen 450 Schüler*innen beide Oberstufen. Sie sind in 23 Niveaugemischte Stammklassen eingeteilt. Wir führen Klassen- und Schülerräte. Damit sollen die Schüler*innen den Schulalltag mitbestimmen können. Der Elternrat unterstützt die Schule mit verschiedenen Projekten.
Die Oberstufen sind Partnerschulen der Pädagogischen Hochschule Bern und engagieren sich in der Praxisausbildung angehender Lehrpersonen. Um in unserer mehrsprachigen Demokratie mitreden zu können, sind bei uns Fremdsprachen zentral. Mit einem Sprachaustauschangeboten im Land unterstützen wir diese Bemühungen.

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Waldorfska šola

Ljubljana, Slowenien

Die Waldorfschule zeichnet sich im pädagogischen Bereich durch die Förderung zur gleichberechtigten Schulung von "Denken, Fühlen und Wollen" aus. Sie bietet eine ganzheitliche Schulbildung an, die durch künstlerische und lebensnahe Inhalte unterstützt wird. Sie erzieht und schult des Kindes Kopf, Herz und Hand; fördert und entwickelt so individuelle Talente und Fähigkeiten. Die Schüler*innen entwickeln durch Nachfragen, Geschichten, Kunst, Bewegung und die Natur ihre intellektuellen und künstlerischen Fähigkeiten. 
Jede Waldorfschule ist eine eigene Organisation, welche durch kollegiale Selbstverwaltung durch Eltern und Lehrer*innen gemeinsam gestaltet wird. Diese Schulstruktur ist an und für sich schon ziemlich demokratisch und verlangt einiges an Selbstbestimmung und Verantwortung. Jede*r einzelne kann an der Gestaltung des Schullebens teilnehmen und so den Schulalltag mitbestimmen. Die Lehrer*innen haben diese Möglichkeit auf den Konferenzen und in verschiedenen Arbeitsgruppen, die Eltern in unterschiedlichen Arbeitskreisen und im Elternbeirat und die Schüler*innen im Unterricht, bei Lehrersprechstunden und anderen gemeinsamen Veranstaltungen. 
Wenn wir allerdings als Organisation erfolgreich und effektiv sein wollen, müssen diese Arbeitsprozesse dynamisch ablaufen, was ein gelegentliches Reflektieren der Situation bedarf. Jeder an der Schule sollte entsprechend seiner Fähigkeiten und Wünsche und im Einklang mit der jeweiligen Verantwortung und Zuständigkeit am Schulleben teilnehmen können. Deshalb wollen wir im Rahmen dieses Projektes diese Strukturen auf allen Ebenen bewusst machen, überdenken, wo nötig verbessern und neue Möglichkeiten zur Partizipation schaffen. 
Die Internationalität des Projektes ermöglicht uns, den Alltag in anderen Bildungssystemen kennenzulernen und uns neue Anregungen zu holen. Ebenso ist es uns auch ein Anliegen, unsere Erfahrungen weiterzugeben. Nur gemeinsam und grenzüberschreitend können wir die kommenden Herausforderungen der Gesellschaft meistern; darauf müssen wir unsere Schüler vorbereiten und sie zu engagierten und verantwortungsbewussten Bürgern erziehen.

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Grundschule im Blumenviertel

Berlin, Deutschland

Die Grundschule im Blumenviertel ist eine inklusive Schule, die nach den Prinzipien der Montessori-Pädagogik arbeitet. Insgesamt lernen ca. 400 Schüler*innen an der Schule, davon haben ca. 20% einen Migrationshintergrund. In der Entwicklung der Inklusion nimmt sie eine engagierte Rolle ein. Der Unterricht ist projektorientiert, fächerübergreifend und rhythmisiert organisiert. Tägliche Freiarbeitsblöcke, das offene und das selbstbestimmte Lernen sind Basis des Unterrichtkonzeptes. Leitsätze des gemeinsamen Lernens sind Toleranz, Kooperation, gewaltfreie und wertschätzende Kommunikation sowie Verantwortung für sich selbst und andere. Neben der Organisation des Schulalltages als offene Ganztagsschule wird in jahrgangsgemischten Lerngruppen 1/2/3 und 4/5/6 gelernt. Die Arbeit in multiprofessionellen Teams mit Lehrer*innen, Erzieher*innen, Sonderpädagog*innen und Schulhelfer*innen hat einen hohen Stellenwert. Zum Thema „Inklusion, Montessori-Pädagogik, Arbeit in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen“ bietet die Grundschule im Blumenviertel zwei Mal im Jahr Hospitationen an.
Unser Miteinander ist geprägt von gegenseitigem Respekt, der die Basis bildet für die Zusammenarbeit von Pädagog*innen, Schüler*innen und Eltern. 
Diese demokratischen Strukturen entwickeln wir weiter und sehen im Austausch mit anderen europäischen Ländern die Möglichkeit, Erfahrungen und Ideen auszutauschen. Wir erleben unsere Schule als Ort gelebter Demokratie. Die aktive demokratische Mitwirkung unserer Schüler*innen ist in den verschiedenen Schülergremien auf Klassen- und Schulebene verankert. So werden von allen Klassen Klassensprecher gewählt, die wiederum Schulsprecher wählen. In den Klassen finden Kreisgespräche und Klassenräte statt. Die „Friedensleiter“ wird als Instrument der Konfliktlösung besonders im Jahrgang 1/2/3 genutzt.
Auch wir erleben die gesellschaftliche Herausforderung größerer Diversität in den Klassengemeinschaften, sowohl in kultureller, ethnischer und sozialer Hinsicht. Die Teilnahme am Projekt Schule INKLUSIVE demokratische Veränderungen ermöglicht es uns zu erfahren und zu erleben, wie in anderen europäischen Ländern mit diesen Herausforderungen umgegangen wird. Wir können mit europäischen Kolleg*innen in Austausch treten, erhalten Anregungen und können neue Ideen in unsere 
Die aktive demokratische Mitwirkung der Schüler*innen ist in den verschiedenen Schülergremien auf Klassen- und Schulebene verankert und wird fortlaufend evaluiert. Von den Schülern gewählte Vertrauenslehrer*innen und – erzieher*innen helfen neben den Klassenleitern diese Prozesse transparent und wirksam zu gestalten. Die Vertrauenslehrer*innen, Fachlehrer*innen für Gesellschaftswissenschaften und die Klassenlehrer*innen sind in diesem Projekt eingebunden. Thematische Projektwochen u.a. zum Thema „Die fünf Weltreligionen“ finden jährlich klassenübergreifend statt.

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Mittelschule St. Peter
Graz, Österreich

Die MS Graz-St. Peter wird von Schüler*innen der Sekundarstufe I (10 bis 14 Jahre) besucht. Die Lehrer*innen gestalten den Unterricht gemeinsam im Team und sorgen so für individuell bestmögliche Lernbedingungen aller Schüler*innen. Aktuell betreuen 24 Lehrer*innen 160 Schüler*innen aus 32 Herkunftsländern mit 29 verschiedenen Muttersprachen und 14 unterschiedlichen Religionen.
Im Laufe eines Schuljahres werden in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit Workshops und Projekte zu den unterschiedlichen Themen wie beispielsweise Partizipation und Teilhabe durchgeführt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Kinderrechte gelegt. Das Thema wird in verschiedenen kreativen Ausdrucksformen behandelt und dargestellt. Für das Schulklima ist besonders wichtig, dass Gemeinschaft gelebt wird, weshalb es Projekte zum Thema Teamarbeit und Klassengemeinschaft gibt. Es wird darauf Wert gelegt, dass die Kinder die Bedeutung von Teamarbeit verstehen und leben. Sie lernen, dass sie gemeinsam mehr schaffen können als jeder für sich allein und, dass Zusammenhalt wichtig ist. Die individuelle Persönlichkeitsentwicklung der Schüler*innen, die Stärkung ihrer Selbstwahrnehmung und die Akzeptanz eigener und anderer Grenzen ist uns wichtig.

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Pedagoski Institut

Ljubljana, Slowenien

Das Pedagoski Institut ist das zentrale Institut für Bildungsforschung in Slowenien. Zu den Forschungsschwerpunkten des Instituts zählen Entwicklungs- und Anwendungsprojekte, die sich mit aktuellen Themen in allen Bereichen der Bildungsforschung sowie in verwandten Disziplinen befassen. Die Arbeit des Instituts wird von 30 Expert*innen aus verschiedenen Bereichen der Bildung durchgeführt und umfasst verschiedene Forschungsgebiete und methodische Ansätze der Bildungsforschung (Pädagogik, Erwachsenenbildung, Soziologie, Psychologie, Philosophie, Anthropologie, Rhetorik und Argumentation, Politikwissenschaft). Dies ermöglicht, interdisziplinär zu arbeiten und sicherzustellen, dass Themen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden können.
Das Pedagoski Institut bringt Epertise in Demokratiebildung, Multikulturalismus und Chancengleichheit und Diversity mit ein. Darüber hinaus werden die Erfahrungen aus unterschiedlichen Initiativen im Bereich der Demokratie- und Menschenrechtserziehung in die Projektarbeit einfließen.

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Schule Hasle

Hasle b. Burgdorf, Schweiz

Die Schule Hasle befindet sich im ländlichen Emmental und umfasst 16 Klassen vom Kindergarten bis zur 6. Klasse. An zwei Standorten unterrichten 40 Lehrpersonen rund 300 Schülerinnen und Schüler. Die Lehrpersonen werden durch Heilpädagogen*innen und die Schulsozialarbeiterin bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt.
In unserem Leitbild steht „Im Mittelpunkt steht das Kind. Es wird unterstützt, damit es sich zu einem eigenständigen und selbstverantwortlichen Menschen entwickeln kann“. Es ist uns wichtig, den Kindern eine angenehme, wohlwollende Lernatmosphäre zu bieten, in der alle ihre individuellen Fortschritte machen können. Mit abwechslungsreichem, kompetenzorientiertem Unterricht wird der Unterrichtsstoff vermittelt und in verschiedenen Lernpartnerschaften weiter vertieft.
Seit mehreren Jahren wird auf dem Gemeindegebiet ein Asylzentrum geführt. Die Schule Hasle integriert seither Kinder mit Migrationshintergrund und mit traumatischen Erfahrungen als Flüchtlinge. 
Wir pflegen einen intensiven Austausch zwischen den Lehrpersonen und den Schüler*innen. Mit regelmäßigen Feedbacks und Klassengesprächen wird die Mitsprache und die freie Meinungsäußerung der Kinder gefördert.
Gemeinsame, klassenübergreifende Projekte haben bei uns einen hohen Stellenwert. Es finden regelmäßig Anlässe mit durchmischten Gruppen statt. Dabei steht die Gemeinschaftsförderung, die gegenseitige Rücksichtnahme und die Akzeptanz jedes Einzelnen im Zentrum. 
Auch der Elternkontakt und die Elternmitarbeit sind für uns wichtige Themen. Nur gemeinsam können wir eine Atmosphäre für gutes Gelingen zu schaffen.